Das Mitverschulden ist in § 254 BGB geregelt. Nach dieser Regelung muss ein Geschädigter einen Teil seines Schadens selbst tragen, wenn er den Schaden teilweise mitverursacht hat. Im Verkehrsrecht kommt das Mitverschulden insbesondere dann in Betracht, wenn der Unfall für den Geschädigten unvermeidbar gewesen ist. Aber auch nach dem Unfallereignis muss der Geschädigte alles tun, damit der Schaden so gering wie möglich ist. Dies bedeutet insbesondere, dass das Schadensgutachten unverzüglich nach dem Unfall beim Schadensgutachten beauftragt werden muss. Aber auch die Unfallanzeige gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung sollte möglichst schnell erfolgen. Auch sind die Standkosten, Abschleppkosten und die Reparaturkosten so gering wie möglich zu halten. Ist ein Totalschaden gegeben, so sollte dieses Fahrzeug, bevor es verkauft wird, der gegnerischen Versicherung angeboten werden. Die gegnerische Versicherung wird in der Regel ein höheres Angebot unterbreiten. Dieses Angebot sollte angenommen werden.