Kanzlei Scharrer hat 5,00 von 5 Sternen | 8 Bewertungen auf ProvenExpert.com

Gesellschaftsrecht

Als Anwalt berate ich Gesellschafter und Aktionäre, Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte. Aber auch Kapitalgesellschaften (GmbH, KG a.A., AG, UG) und Personengesellschaften (BGB - Gesellschaft GbR, KG und OHG) berate ich gerne.

Bonifazius-Türme (Foto: RA Scharrer)
Bonifazius-Türme (Foto: RA Scharrer)

Für steuerliche Fragen werden Lösungen zusammen mit Ihrem Steuerberater erarbeitet. Eine steuerrechtliche Beratung biete ich nicht an.

Ratgeber Gesellschaftsrecht

  • Die OHG

    Die OHG ist eine spezielle Form der GbR. Die offene Handelsgesellschaft ist nur dann gegeben, wenn der Gesellschaftszweck die Führung eines Handelsgewerbe mitumfasst. Eine GbR wandelt sich in eine ...

  • Die GbR

    Als Rechtsanwalt berate ich im Gesellschaftsrecht. Hier finden Sie Informationen, die Sie auch ohne anwaltliche Unterstützung weiterbringen können. Diese Informationen können nicht die anwaltlich...

  • Kommanditgesellschaft (KG)

    Als Rechtsanwalt berate ich im Gesellschaftsrecht. Im Bereich des GmbH - Rechts werde ich für die Gesellschafter, die Geschäftsführer, aber auch für Gläubiger der Gesellschaft tätig. Hier finden S...

  • GmbH

    Als Rechtsanwalt berate ich im Gesellschaftsrecht. Im Bereich des GmbH - Rechts werde ich für die Gesellschafter, die Geschäftsführer, aber auch für Gläubiger der Gesellschaft tätig. Hier finden S...

  • Unternehmergesellschaft (UG)

    Als Rechtsanwalt berate ich im Gesellschaftsrecht. Im Bereich des GmbH - Rechts werde ich für die Gesellschafter, die Geschäftsführer, aber auch für Gläubiger der Gesellschaft tätig. Hier finden S...

  • Existenzvernichtungshaftung

    Unter dem Bergriff der Existenzvernichtungshaftung versteht man im Kapitalgesellschaftsrecht die Haftung von Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, wenn die Kapitalgesellschaft zahlungsunfähig o...

  • Anfechtung von Gesellschaftsbeschlüssen (GmbH)

    Unter den Begriff der Gesellschafterbeschlüsse sind die Beschlüsse der Gesellschafter einer GmbH zu verstehen. Diese Gesellschafterbeschlüsse werden in der Gesellschafterversammlung beschlossen. In...

Entstehung der Gesellschaft

Die Wahl der richtigen Gesellschaftsform kann ihr privates Vermögen vor den wirtschaftlichen Risiken Ihres Unternehmens schützen. So kann zum Beispiel bereits ab 1€ eine Kapitalgesellschaft errichtet werden. Bei einer Kapitalgesellschaft haftet, bei gesetzmäßiger Führung dieser Gesellschaft, nur die Gesellschaft für die Gesellschaftsschulden.

Ich helfe Ihnen gerne, die richtige Gesellschaftsform für Sie zu finden. Hierbei sind nicht nur das Haftungsrisiko, die steuerlichen Auswirkungen und die Rolle der jeweiligen Gesellschafter zu beachten, sondern auch die Kosten der Geschäftsführung für die Gesellschaft. Ich bin Ihnen gerne behilflich, in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, die für Ihren Fall passende Gesellschaftsform herauszuarbeiten und einen individuellen Gesellschaftsvertrag zu entwerfen. Bei Kapitalgesellschaften muss dieser Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet und die Gesellschaft in das jeweilige Register eingetragen werden.

Belgeitung der Gesellschaft

Nach der Gründung der Gesellschaft biete ich Ihnen die notwendige rechtliche Hilfe für die Fortführung der Gesellschaft an. Insbesondere für die Vorbereitung einer Gesellschafterversammlung, eines Gesellschafterbeschlusses oder Ähnliches.

Konzernrecht

Das Konzernrecht ist im Aktiengesetz geregelt. Durch die Bildung eines Konzerns kommen besondere Verpflichtungen auf Sie zu. Sollten Sie sich entschließen, eine Beteiligung an anderen Unternehmen zu erwerben, berate ich Sie gerne hinsichtlich des Konzernrechts.

Sanierung von Unternehmen

Sollte Ihr Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, so ist meist eine Sanierung des Unternehmens notwendig. Hierfür bedarf es der Verhandlungen mit den Banken, Versicherungen, Lieferanten, Kunden und Arbeitnehmern. Durch die Kenntnisse der Mediation kann ich diese Verhandlungen für Sie erfolgreich führen. Hierdurch kann die Zahlungsunfähigkeit und somit ein zwingender Insolvenzgrund vermieden werden. Die Sanierung von Unternehmen außerhalb des Insolvenzverfahrens ist zu bevorzugen, da der Makel eines eröffneten Insolvenzverfahrens vermieden werden sollte und die mehrjährigen Geschäftsbeziehungen in der Regel erhalten werden können. Des Weiteren bleiben die Gesellschafter Herren des Verfahrens, nicht die Gläubiger wie im Insolvenzverfahren. In dieser Zeit muss täglich die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens überwacht werden, damit keine Straftat der Insolvenzverschleppung begangen wird.

Unternehmen in der Insolvenz

Auch in der Insolvenz können Unternehmen saniert werden. Aufgrund des Insolvenzrechts ist diese Sanierung schwieriger, als außerhalb des Insolvenzverfahrens. Ich absolviere derzeit einen Fachanwaltslehrgang im Insolvenzrecht, sodass ich Sie auch in dieser Situation kompetent beraten kann.

Unternehmensnachfolge

Die Unternehmensnachfolge bereitet sowohl steuerrechtliche, wie auch zivilrechtliche Probleme. In der Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater können individuelle Lösungen zur Unternehmensnachfolge in der Familie, aber auch hinsichtlich Dritter gefunden werden. Insbesondere für die Verhandlungen über den Unternehmenskaufpreis und anderen Leistungen sind Kenntnisse im erfolgreichen Verhandeln notwendig.

Letzte Änderung am Dienstag, 13. November 2018 um 08:04:19 Uhr.

Aufgaben des Rechtsanwaltes


Sämtliche Rechtsanwälte sind Organ der Rechtspflege. Als solches Organ haben wir Rechtsanwälte die Aufgabe, unsere Auftraggeber mit rechtsstaatlichen Mitteln zum Recht zu verhelfen und unsere Mandanten vor ungerechtfertigten Forderungen zu schützen. Zu diesem Zweck können wir Rechtsanwälte jedermann beraten oder vertreten, soweit die Gegenseite nicht in der selben Sache beraten oder vertreten wurde. Wurde die Gegenseite beraten oder vertreten und würden wir Rechtsanwälte dennoch Sie vertreten, so würden wir einem Interessenskonflikt unterligen und die Interessen sowohl der Gegenseite, wie auch Ihre Interessen veraten.

Im Rahmen der Beratung werden Sie als Mandant über die Rechtslage, die Erfolgschancen, die Möglichkeiten einer Beweissicherung und die anfallenden Kosten sowie das Kostenrisiko informiert. Im Rahmen der Erstberatung gelingt dies jedoch nur eingeschränkt, da nicht der gesamte Sachvorhalt bekannt ist.

Jedermann kann sich in jedem Verfahren vor Behörden oder Gerichten durch einen zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. In einem Strafprozess oder einem Bußgeldverfahren wird der Rechtsanwalt als Verteidiger tätig. Die Stellung als Verteiiger ist gesetzliche geregelt. Insbesondere die Kommunikation mit dem Betroffenen oder Mandant ist gesetzlich geschützt. Auch dürfen Rechtsanwälte Akteneinsicht nehmen.
Im Zivilprozess besteht bei den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof die Verpflichtung, sich durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen. Gleiches gilt bei anderen Verfahrensarten wie im Arbeitsrecht ab dem Landesarbeitsgericht. Der Sinn dieses sogenannten Anwaltszwangs liegt darin die höheren Instanzen der Gerichtsbarkeit zu entlasten, da Sachverhaltsaufklärungsarbeiten und rechtliche Voreinschätzungen vor Klageerhebung und während des Prozesses durch die Rechtsanwälte erfolgen sollen.

Das zum 1. Juli 2008 in Kraft getretene Rechtsdienstleistungsgesetz löste das bis dahin geltende Rechtsberatungsgesetz ab. Die außergerichtliche Rechtsberatung ist in größerem Umfang für Nicht-Anwälte geöffnet worden. Für den Kernbereich rechtlicher Dienstleistungen, d. h. vor allem die Vertretung vor Gericht, gilt das Anwaltsmonopol im Wesentlichen weiterhin. Die Erfahrungen mit der nicht anwaltlichen Vertretung hat gezeigt, dass nur eine anwaltliche Beratung und Vertretung den Interessen der Mandanten grundsätzlich gerecht werden.

Die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) führt die allgemeinen Aufgaben des Rechtsanwalts nicht abschließend auf. § 1 der BRAO definiert den Rechtsanwalt als „unabhängiges Organ der Rechtspflege“. § 3 BRAO führt aus: „Der Rechtsanwalt ist der unabhängige Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten.“ Konkreter nennen §§ 48, 49 und 49a BRAO die Pflichten zur Prozessvertretung im Zivilprozess unter bestimmten Bedingungen, zur Pflichtverteidigung und zur Beratungshilfe. Die Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA) nennt in § 1 Absatz 3 folgende Aufgaben des Rechtsanwalts: „... seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern.“ Die Unabhängigkeit der Rechtsanwälte und der Schutz vor ungerechtfertigter Verfolgung wegen ihrer rechtmäßigen Berufsausübung wird auch durch internationale Standards gesichert, wie z. B. die Empfehlung des Europarats zur freien Ausübung des Anwaltsberufs oder die UN Grundprinzipien betreffend die Rolle von Rechtsanwälten.

Abstrakt können Sinn und Aufgaben der anwaltlichen Tätigkeit wie folgt aufgegliedert werden:

Rechtsgestaltung (Kompliziertere, aber für die Wirtschaft bedeutende Rechtsgeschäfte würden ohne anwaltliche Hilfe in der Vertragsgestaltung oftmals unterlassen werden. Umstritten ist hingegen die Einbeziehung von Anwälten durch Ministerien für die Erarbeitung von Gesetzentwürfen)
Rechtssuchende über Ansprüche und Gegenansprüche aufzuklären und Beweise zu sichern
außergerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen (durch anwaltliche Aufforderungsschreiben, Vertragsstrafen). Vertragsstrafen und die Kostentragungspflicht des Anspruchgegners leisten dabei auch einen Beitrag zur Prävention vor zukünftigen Rechtsverstößen
Entlastung der Justiz durch Abraten von der Klageerhebung bei mangelnder Erfolgsaussicht (Filterfunktion für die Gerichte), außergerichtliche Streitbeilegung durch Abschluss von außergerichtlichen Vergleichen (damit auch zum Rechtsfrieden beizutragen), Mediation (in diesen Fällen wird der Anwalt als Mediator und nicht als Vertreter einer Partei tätig)
Verfahrenshilfe für die Prozesse vor den Gerichten zu leisten (Sachverhaltsklärung und Ordnen der Darlegungen, Rechtsausführungen)
Kontrolle der Rechtsprechung unterer Instanzen auf Rechtmäßigkeit, ggf. mit der Folge Rechtsmittel einzulegen
Prozesshandlungen vorzunehmen (zum Beispiel: Einreden zu erheben, Vergleiche abzuschließen, Rechtsmittel einzulegen)
durch Mitarbeit in den berufsständischen Organisationen, Beiträge in Fachzeitschriften oder Kommentaren zur Fortbildung der Rechtsauslegung, insbesondere der Rechtsprechung, und zur Gesetzgebung beizutragen.
Nach groben Schätzungen besteht die anwaltliche Arbeit an Mandaten zu mindestens 80 % aus Sachverhaltsaufklärung und zu 20 % aus daran anschließender Rechtsanwendung.
Sowohl im Arbeitsrecht, wie auch im Zivilrecht werden Prozesse in der Regel schriftlich bearbeitet. Daher kommen den anwaltlichen Schriftsätzen erhebliche Bedeutung zu.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren