ULAK und Soka

Die Einzugsstelle Garten- und Landschaftsbau Haus der Landschaft, kurz EWGaLa, ist die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales anerkannte Sozialkasse des Berufsstandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Sie zieht von Betrieben und selbstständigen Betriebsabteilungen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus Beiträge zu zwei verschiedenen Umlagen ein:
– tarifliche Ausbildungsumlage
– Winterbeschäftigungsumlage

Beiträge zur Ausbildungsumlage zieht die EWGaLa für das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V., kurz AuGaLa, ein. Jene Beiträge werden bei allen Betrieben fällig, die über 50 % ihrer Gesamtarbeitszeit auf nicht eigenen Flächen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau tätig sind und Pflichtmitglied der zuständigen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft sind.

Der durch die EWGaLa stattfindende Einzug der Winterbeschäftigungsumlage wird im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit getätigt. Über die Umlage werden Zuschuss-Wintergeld und Mehraufwand-Wintergeld finanziert. Dies sind ergänzende Maßnahmen der Winterbeschäftigungsförderung.
Jedoch besteht nicht für alle Garten- und Landschaftsbaubetriebe eine Pflicht zur Bezahlung der Winterbeschäftigungsumlage. Diese besteht nur, wenn über 50 % der Gesamtarbeitszeit bauliche Arbeiten getätigt werden.

Wir vertreten und beraten auch Sie

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht vertritt und berät Sie Herr Rechtsanwalt Scharrer aus Wiesbaden. Aus verschiedensten Verfahren kennt Herr Rechtsanwalt Scharrer sämtliche Möglichkeiten, gegen die SOKA Gerüstbau vorzugehen.

Insbesondere prüfen wir z.B. für Sie

  1. Tarifliche Einbeziehung Ihres Unternehmens
  2. Höhe der Forderung
  3. Mögliche Gegenforderungen wie z.B. Erstattungsanspruch für gewährten Urlaub
  4. Ausschlussfristen und Verjährung

Ein Rechtsstreit mit der Soka Gerüstbau kann für Unternehmen existenzgefährdend sein. Sollte eine Soka Sie auffordern, Informationen (beispielsweise über die Bruttolöhne und Umsätze) zu übersenden, so sollten Sie sich direkt an uns wenden und ihr unter keinen Umständen einen Einblick in Ihre Geschäftsunterlage gewährleisten. Eine Soka hat grundsätzlich keinerlei Anspruch auf Einsicht in diese. Sie benötigt sie jedoch, um Ansprüche gegen Sie geltend zu machen.

Die Beiträge betragen ca. 25 % der Bruttolöhne der gewerblichen Arbeitnehmer. Ansprüche können bis zu 4 Jahre rückführend geltend gemacht werden. Aufgrund unserer Erfahrungen in diesen Verfahren können wir für Sie das bestmögliche Ergebnis erzielen.