Die Gemeinnützige Urlaubskasse (ULAK) und Zusatzversorgungskasse für das Maler- und Lackiererhandwerk

Die Gemeinnützige Urlaubskasse (ULAK) und Zusatzversorgungskasse für das Maler- und Lackiererhandwerk

ULAK und Soka
Die Gemeinnützige Urlaubskasse und Zusatzversorgungskasse für das Maler- und Lackiererhandwerk ist ein 1971 gegründeter Verein und stellt für jeden gewerblichen Arbeitnehmer sicher, dass dessen Urlaubsanspruch auch bei einem Arbeitgeberwechsel erhalten bleibt und sorgt dafür, dass alle Arbeitnehmer/innen ihr Urlaubsentgelt und das dazugehörige Urlaubsgeld erhalten, wenn sie dieses anfordern.

Für Maler und Lackierer, die in Deutschland zu über 50 % ihrer Gesamtarbeitszeit mit Maler- und Lackiererarbeiten tätig sind und für Unternehmen, welche eine selbstständige Betriebsabteilung für Maler- und Lackierertätigkeiten besitzen, besteht eine Beitragspflicht. Sie müssen sich nicht nur als Betrieb anmelden, sondern auch alle gewerblichen Arbeitnehmer (dazu zählen beispielsweise Gesellen, Kraftfahrer oder Reinigungskräfte) sowie auch alle technischen und kaufmännischen Angestellte im Büro und der Verwaltung, Werkmeister und Angestellte jeglicher anderer Art melden.

Für gewerbliche Arbeitnehmer müssen derzeit pro Monat 14,3 % des Bruttolohns bezahlt werden (12,3 % = Beitrag Malerkasse, 2 Prozent = Beitrag Zusatzversorgungskasse.)
Für technische, kaufmännische und leitende Angestellte sind nur 2 % des Bruttolohns verpflichtend beizutragen. Bei diesen fällt kein Urlaubskassen-Beitrag an.

Die Zusatzversorgungskasse zahlt:

  • Altersbeihilfen
  • Beihilfen zu Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
  • Beihilfen zu Renten der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Sicherung des Lohnausgleichs und der Übergangsbeihilfe
  • Sicherung des Überbrückungsgeldes
  • Sicherung von Arbeitszeitguthaben und des Urlaubentgeltes
  • Förderung und Finanzierung der Berufsausbildung
  • Förderung und Finanzierung von Qualifizierungsmaßnahmen der gewerblichen Arbeitnehmer

Wir vertreten und beraten auch Sie

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht vertritt und berät Sie Herr Rechtsanwalt Scharrer aus Wiesbaden. Aus verschiedensten Verfahren kennt Herr Rechtsanwalt Scharrer sämtliche Möglichkeiten, gegen die SOKA Gerüstbau vorzugehen.

Insbesondere prüfen wir z.B. für Sie

  1. Tarifliche Einbeziehung Ihres Unternehmens
  2. Höhe der Forderung
  3. Mögliche Gegenforderungen wie z.B. Erstattungsanspruch für gewährten Urlaub
  4. Ausschlussfristen und Verjährung

Ein Rechtsstreit mit der Soka Gerüstbau kann für Unternehmen existenzgefährdend sein. Sollte eine Soka Sie auffordern, Informationen (beispielsweise über die Bruttolöhne und Umsätze) zu übersenden, so sollten Sie sich direkt an uns wenden und ihr unter keinen Umständen einen Einblick in Ihre Geschäftsunterlage gewährleisten. Eine Soka hat grundsätzlich keinerlei Anspruch auf Einsicht in diese. Sie benötigt sie jedoch, um Ansprüche gegen Sie geltend zu machen.

Die Beiträge betragen ca. 25 % der Bruttolöhne der gewerblichen Arbeitnehmer. Ansprüche können bis zu 4 Jahre rückführend geltend gemacht werden. Aufgrund unserer Erfahrungen in diesen Verfahren können wir für Sie das bestmögliche Ergebnis erzielen.